Sehr geehrte Damen und Herren,

Mainz ist eine weltoffene Stadt. Hier leben über 200.000 Menschen unterschiedlichster Kultur, Herkunft oder Lebensweise friedlich zusammen.

Das soll auch so bleiben. Wir erteilen Rechtsextremismus eine klare Absage. Deswegen hat sich ein Bündnis von gesellschaftlichen Organisationen gegründet. Für uns stehen die Freiheit des Einzelnen, die Gleichheit und die Solidarität mit anderen im Mittelpunkt. Wir wollen ein Zeichen gegen Fremdenfeundlichkeit, Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten setzen. Dafür stehen wir auf!

Die Demonstration war ein voller Erfolg. Mit einer großen Kundgebung mit weit mehr als 1500 Teilnehmern haben wir am Gutenbergplatz ein gutes Zeichen gesetzt. Ich danke allen Rednern, die die Veranstaltung bereichert haben und allen Organisationen, die bei der Vorbereitung geholfen haben.

Durch friedliche Blockaden -mit wenigen Einzelfällen- ist es gelungen den Nazis auch den Zutritt zu Mainz zu verweigern. Das zeigt deutlich: Rechtsextremisten sind hier nicht willkommen!

Wir hoffen, dass es Ihnen ebenfalls gefallen hat. Geben Sie uns ruhig Rückmeldung.

Melden Sie sich einfach bei uns!

Mit freundlichen Grüßen

Roland Schäfer

Montag, 18. Mai 2009

Mainz steht auf gegen rechtsextreme Umtriebe

"Die Demonstration war ein voller Erfolg. Es ist gelungen ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Wir sind überaus zufrieden", meinte Roland Schäfer, Sprecher des Bündnisses "Mainz steht auf!“ Dass es überdies durch friedliche Blockaden gelungen sei den Naziaufmarsch zu stoppen, sei umso erfreulicher. "Es war auch richtig, dass wir auf der Kundgebung auch für die Veranstaltungen im DGB-Haus und am Bahnhof geworben haben. Viele haben sich den friedlichen Protest angeschlossen!"Auf dem Leichhof begrüßten Dominik Merz und Roland Schäfer um 9 Uhr die rund 1500 Teilnehmer der Demonstration. Mit über 1500 Menschen, darunter Ministerpräsident Kurt Beck, DGB-Landesvorsitzender Dietmar Muscheid und auch der Präsident der Deutsch-Israelischen Gemeinschaft Johannes Gerster , zog der Demonstrationszug mit dem ersten Bürger der Stadt, Oberbürgermeister Jens Beutel durch die Innenstadt von Mainz. Bei der Abschlusskundgebung am Gutenbergplatz erteilte Beck rechtsextremem Gedankengut und Gewalt eine klare Absage. "Rechtsextreme missbrauchen diesen Tag für ihre hasserfüllten Ideologien. In Mainz sind alle Menschen willkommen - aber nicht menschenfeindliches Gedankengut", so Beck.Auch der DGB-Vorsitzende Muscheid dankte für die rege Teilnahme an der Demonstration. Der DGB hatte kurzfristig seine zentrale Kundgebung in die Innenstadt verlegt, damit die Neonazis nicht am DGB-Haus vorbeimarschieren konnten.Auf den Punkt brachte es auch DIG-Präsident Johannes Gerster: "Rechtsextreme sind geistig und moralisch stehengeblieben." Die Kreisvorsitzende der CDU, Dr. Andrea Litzenburger, warb dafür auch bei der anstehenden Kommunalwahl ein Zeichen gegen rechts zu setzen. Michael Hartmann, stellvertretender innenpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, sprach sich für ein NPD-Verbot aus. "Sie gehört verboten, weil sie verfassungsfeindlich ist!"In seiner Rede rief Roland Schäfer den Beamtinnen und Beamten der Polizei ein herzlichen Dank zu. "Sie haben keinen leichten Job heute! Wir wissen das zu schätzen!". Zu der Kundgebung waren auch Innenminister Karl-Peter Bruch und Polizeipräsident Karl-Heinz Weber gekommen.„Wir wollen diesen Tag auch als Startschuss nutzen, um in Mainz mehr Arbeit gegen Rechtsextremismus zu leisten und uns weiter zu vernetzen“, appellierte Dominik Merz, Geschäftsführer des Vereins an die anwesenden über 2000 Menschen bei der Abschlusskundgebung. Der 1. Mai sei zwar Anlass für dieses Zeichen gewesen, aber man dürfte nicht stoppen und müsste in der Zukunft dafür sorgen, dass Republikaner und Co. nicht weiter Fuß fassen könnten."Rechtsextremisten haben in Mainz nichts zu suchen. Am 1. Mai nicht, aber auch sonst.", fasste Schäfer noch einmal zusammen.So brachte es auch die „Mainzer Erklärung“ auf den Punkt, die Merz zum Abschluss verlas. „Es stellt eine Form von Gesellschaftsvertrag der Menschen dar. Eine Vereinbarung über den Umgang miteinander. Wir bitten deshalb alle Mainzerinnen und Mainzer, diese Erklärung zu unterschreiben!“. Sie kann im Internet unter http://www.mainz-steht-auf.de/ unterschrieben werden.
Darüber hinaus werden auch Unterschriftenlisten in Mainz ausgelegt.Das Bündnis soll aus Sicht des Vereins „Rheinhessen gegen Rechts e.V.“ deshalb weiter aktiv wirken. „Wir freuen uns deshalb über weiteren Zuspruch“, so die Verantwortlichen abschließend.

Montag, 4. Mai 2009

ACHTUNG: GEÄNDERTE KONTODATEN

Leider hat sich bei den Kontodaten ein Fehler eingeschlichen. Bitte beachten Sie diesen:
Sparkasse Mainz
BLZ: 550 501 20
Kontonr. 200036374
Wir bitte Sie herzliche um eine Spende. Auf Wunsch kann auch eine Spendenquittung erteilt werden.

Sonntag, 3. Mai 2009

Spendenkonto

Natürlich hat die Demonstration am Freitag einiges gekostet. Es hat sich aber gelohnt.
Wir sind als gemeinnütziger Verein auf Ihre Unterstützung angewiesen. Über eine finanzielle Unterstützung sind wir immer dankbar.
Sparkasse Mainz
BLZ: 550 501 20
Kontonr. 200036374

Mittwoch, 29. April 2009

Route und Anreise


Anreise mit der Bahn:
Wir empfehlen die Anreise über den Bahnhof „Römisches Theater“ (ehemals Südbahnhof), da am Hauptbahnhof mit erhöhtem Polizeiaufkommen und anreisenden Rechtsextremisten zu rechnen ist.

Der Bahnhof „Römisches Theater“ ist über die Bahnstrecke Mainz-Frankfurt angebunden und wird von Regionalzügen sowie der S-Bahn von/nach Frankfurt bedient.

Von dort aus in die Altstadt über Holzhofstraße/ Neutorstraße

Für die Recherche von Zugverbindungen : www.diebahn.de.

Mit dem Bus:
Anreise an Höfchen mit nahezu allen gängigen Innenstadtlinien. Alternativ kann auch hier die Anreise über den Bahnhof „Römisches Theate“ erfolgen. Dorthin verkehren die Linien 64 und 65.

Die Abfahrtszeiten für Ihre Linien finden Sie unter www.mvg-mainz.de.

Mit dem PKW:Im Innenstadtbereich stehen zahlreiche Parkhäuser zur Verfügung (Theater, Brand, Rathaus etc.). Da es sich um einen Feiertag handelt, besteht auch die Chance die ausgewiesenen Parkplätze im Innenstadtbereich zu nutzen.

Montag, 27. April 2009

Kundgebung am Theaterplatz

Neuer Kundgebungsort

„Seit vielen Wochen sind wir in den Planungen für den 01. Mai aktiv und wenige Tage vor der Veranstaltung freuen wir uns darüber, dass immer wieder neuer Zuspruch erfolgt“, freut sich Roland Schäfer, Vorsitzender des Vereins „Rheinhessen gegen Rechts e.V.“ und Sprecher des Bündnisses „Mainz steht auf“. „Mittlerweile unterstützen uns weit mehr als 60 Organisationen und täglich erhalten wir auch Zuschriften von Privatpersonen, die uns am 01. Mai unterstützen wollen“.

"Neben Kurt Beck haben nun auch Oberbürgermeister Jens Beutel, DGB-Vorsitzender Dietmar Muscheid und Dr. Johannes Gerster, der auch Vorsitzender der Deusch-Israelischen Gesellschaft ist, ihre Teilnahme zugesagt. Ein gutes Zeichen.", meinte Schäfer.

„Diese Unterstützung zeigt uns, dass wir in der Arbeit gegen Rechtsextremismus die richtigen Ansätze verfolgen. Auch und gerade deshalb hoffen wir auf großen Zuspruch aus der Mainzer Bevölkerung“, appelliert Dominik Merz, Geschäftsführer des Vereins Rheinhessen gegen Rechts e.V. an die Mainzerinnen und Mainzer.

Nach dem Kooperationsgespräch mit der Odnungsbehörde in der vergangenen Woche plant das Bündnis nun, seine Demonstration am Leichhof mit einer kurzen Kundgebung zu beginnen. Im Anschluss daran wird ein etwa 50minütiger Demonstrationszug durch die Mainzer Altstadt verlaufen.

„Um 10 Uhr werden wir dann an den Theaterplatz zurückkehren und unsere große Kundgebung abhalten“, skizziert Roland Schäfer den Veranstaltungsablauf.

Zu dieser Kundgebung erwarten wir zahlreiche Rednerinnen und Redner. Neben dem Ministerpräsidenten Kurt Beck werden Dietmar Muscheid, der DGB-Landesvorsitzende und Johannes Gerster, der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und frühere Bundestags-und Landtagsabgeordnete sprechen.

„Aber neben diesen Rednern wollen wir auch viele andere Bevölkerungsgruppen zu Wort kommen lassen“, so Dominik Merz. „Es ist uns wichtig, dass auch Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen und Sozialverbänden, aus Gewerkschaften und anderen Parteien die Möglichkeit bekommen sollen, sich zu artikulieren.“

„Wir bitten alle Mainzerinnen und Mainzer um Unterstützung in unserem Anliegen. Mainz steht auf gegen Rechtsextremismus und gegen Intoleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung – Seien Sie dabei“, so die Bitte der Organisatoren.

„Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck wird so deutlich, das Stadt und Land entschlossen gegen Rechtsextremismus stehen.“, so Schäfer. „Jetzt gilt es Flagge zu zeigen! Deswegen: Mainzer, steht auf!“

Samstag, 25. April 2009

Aktuelle Informationen über Twitter

Aktuelle Informationen können ab sofort auch auf Twitter gelesen werden. Wir werden auch während der Kundgebung über den Verlauf berichten. Insbesondere sollen hier auch die Örtlichkeiten, an denen sich der Demonstrationszug befindet, bekannt gegeben werden.

Achtung: Neuer Kundgebungsort

Der Kundgebungsort musste Aufgrund der Bedenken der Sicherheits- und Ordnungsbehörden noch einmal verlegt werden. Die Demonstration wird nunmehr um 9:00 Uhr am Leichhof beginnen und nach dem Demonstrationszug mit einer Kundgebung und Musik der Band Chasing Lights am Theaterplatz enden.

Donnerstag, 23. April 2009

Flyer nun zum Downloaden





Planungen gehen weiter

"Unabhängig wie das Gericht entscheidet, muss deutlich werden, dass Nazis in Mainz nicht willkommen sind.", meinte Roland Schäfer, Sprecher des Bündnisses "Mainz steht auf!" und bezog sich damit auf die Einlegung der Rechtsmittels gegen das Verbot der Nazidemo am 1. Mai 2009 in Mainz.
"Deswegen werden wir auch ungeachtet der gerichtlichen Entscheidung weiter an einem gemeinsamen Zeichen gegen Rechtsextremismus arbeiten.", so Schäfer.
Neonazis hatten in Mainz eine Demonstration angemeldet, die von der Stadt verboten wurde. Die Neonazigruppen legten hiergegen Rechtsmittel ein.
"Das ist nicht nur eine Sache der Politik oder der Justiz - Es geht uns alle an! Deswegen hoffen wir, dass am ersten Mai viele Mainzer aufstehen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit."

Mittwoch, 15. April 2009

Ich stehe auf gegen Nazis,...

weil immer noch viel zu viel rechter Umtriebigkeit in Deutschland mit viel zu wenig Widerspruch begegnet wird. So lange Rechtswähler in den Medien als Protestwähler legitimiert werden, Ausländerfeindlichkeit politischen Erfolg bringt und offensichtlich Geisteskranke unsere Demokratie vor allem über die Versammlungsfreiheit missbrauchen, muss man mit starken Worten Widerstand leisten!


Tobias Mann, Comedian aus Mainz

Fotograf des Bildes: Stefan Heinz

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